Hans-Prinzhorn-Klinik
TGA-Planung gemäß HOAI, Leistungsphasen 1-9
Die Hans-Prinzhorn-Klinik in Hemer ist eine Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Sie wurde nach Hans Prinzhorn, einem bedeutenden Psychiater und Kunsthistoriker, benannt. Ursprünglich 1914 als Genesungsheim für Bergleute gegründet, wurde sie später als Psychiatrische Klinik umfunktioniert. Heute gehört sie zum Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und bietet umfassende psychiatrische Versorgung.
Durch die zuvor beschriebene zentrale Anordnung der Gebäude und dem im Zentrum des Geländes befindlichen unterirdischen Versorgungsgang wurde seinerzeit die Versorgung der einzelnen Gebäude von zentraler Stelle aus zu den einzelnen Gebäudeteilen durch diesen Verbindungsgang ausgeführt. Im Zuge der Durchführung mehrerer Umbauprojekte und dem Vergleich mit den heutigen Vorschriften, insbesondere auf den Bezug auf den Brandschutz wurde das Gesamtgebäude unter dem Gesichtspunkt des baulichen Brandschutzes neu betrachtet und die entsprechenden Festlegungen hierzu getroffen. Die unterirdischen Versorgungsgänge wurden als notwenige Flure eingestuft und mussten brandlastfrei gehalten werden. Weiterhin erfolgte die Erschließung sämtlicher Häuser über einen Kabelgraben hergestellt. Dieser wurde für die verschiedenen Medien ausgelegt, hierzu gehören die:
- Niederspannungszuleitungen für das AV- Netz
- Niederspannungszuleitungen für das SV- Netz
- Fernmeldeleitungen als Kupferverbindungen zur Datenübertragung bzw. Netzwerk der Brandmeldetechnik
- Fernmeldeleitungen als Lichtwellenleiter für Netzwerkverbindungen
- Potentialausgleich zwischen den Gebäuden
Gegenstand der Maßnahme ist der technische und hochbauliche Umbau der Station IMRV-Station A4. Die zu sanierende Station hat eine zentrale Verteilerküche, Speiseräume, Therapieräume, Büros, Sanitärräume, Patientenzimmer, Aufenthaltsräume und Technikräume. Es gibt am Ende eines Flures einen Krisenbereich, in dem ein klassischer Kriseninterventionsraum, zusätzliche höher gesicherte Patientenräume, Sanitärräume und ein Aufenthaltsraum untergebracht sind. Im Zuge der Sanierung der Station werden auch die bestehenden Objekte im Bereich TGA inkl. aller sonstigen Einrichtungsgegenstände (wie z.B. WC-Bürsten, Papierspender). etc.) ausgetauscht. Weiterhin erfolgte die Planung der Niederspannungsinstallationsanlagen, Beleuchtungsanlagen, Blitzschutzanlagen, Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen.
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